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DANCE 2017 startet am 11. Mai mit einem herausragenden Programm:

6 Uraufführungen, 6 Deutsche Erstaufführungen und Tanz-Highlights aus aller Welt
zu Gast in München

München, 5. Mai 2017 –  Am Donnerstag, den 11. Mai, beginnt die internationale Biennale für zeitgenössischen Tanz der Landeshauptstadt München. DANCE 2017 findet in seiner 15. Ausgabe statt und präsentiert bis zum 21. Mai die Höhepunkte der aktuellen internationalen Tanz- und Performancelandschaft auf den wichtigen Kulturbühnen der Stadt.

Deutschlandpremiere: Stéphane Gladyszewski: Chaleur humaine © S. Gladyszewski

Eröffnet wird das Festival am 11. Mai mit zwei Produktionen aus Québec – „Chaleur humaine“ von Stéphane Gladyszewski und „Hyperterrestres“ von Benoît Lachambre und Fabrice Ramalingom, die erstmals in Deutschland zu sehen sind – bevor in der Muffathalle die erste große DANCE-Uraufführung folgt: „My Generation“ zeigt als triple bill gleich zwei Neukreationen des weltweit gefeierten Choreografen Richard Siegal mit seiner jüngst gegründeten Kompanie Ballet of Difference.

Die drei Vorstellungen von „My Generation“ sind bereits seit Wochen ausverkauft. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage wurde kurzfristig eine Zusatzvorstellung für Freitag, 12. Mai, um 17 Uhr angesetzt. 
Im Anschluss an die Uraufführung sind Künstler*innen und Publikum zur großen Festival-Eröffnungsparty ins Muffatwerk geladen.

Richard Siegal: My Generation, CedarLakeBallet © ShokoPhoto

An den folgenden zehn Tagen präsentieren sich in insgesamt mehr als 130 Vorstellungen renommierte Choreograf*innen und Newcomer aus aller Welt, u. a. Wim Vandekeybus mit einer Science Fiction-Performance, die jüngst in Brüssel Uraufführung feierte, Trajal Harrell, Sharon Eyal, VA Wölfl, Daina Ashbee und Emanuel Gat.
Frédrérick Gravel, Yang Zhen und Nicole Peisl bringen Uraufführungen mit.


Deutschlandpremiere: Wim Vandekeybus, Ultima Vez: Mockumentary of a contemporary savior © Danny Willems


Thematisch setzt DANCE einen Schwerpunkt bei Werken aus Québec: Fünf Künstler*innen zeigen im Rahmen von „Montréal à nouveau“ mal sinnlich-überirdische, mal interaktiv-installative, mal politisch relevante Arbeiten, die die Kreativität und Vielfalt der Kunst aus der kanadischen Tanzmetropole eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das DANCE-Programm spielt darüber hinaus mit den Grenzen zwischen den Kunstparten, greift mit „#boxtape“ von Peter Trostzmer und „Live Events am Gasteig“ (UA) von Mia Lawrence / Performance Lab in den öffentlichen Raum aus.

DANCE präsentiert Künstler*innen mit jeweils zwei unterschiedlichen Arbeiten in den sogenannten „Doppelspielen“, z. B. Nicole Peisl, Benoît Lachambre und Emanuel Gat, die neben den Produktionen mit ihren eigenen Kompanien auch jeweils eine Uraufführung mit dem Ensemble des Gärtnerplatztheaters erarbeiten („Minutemade for DANCE“). Stéphane Gladyszewski präsentiert zwei Seiten seiner Installationskunst in „Chaleur humaine“ und „Tête-à-tête“.


Proben zu Minutemade for DANCE mit Emanuel Gat  © Marie-Laure Briane

Das DANCE-Programm wird durch Sonderformate wie diskursive Programme, Installationen und eine Ausstellung ergänzt: Über die gesamte Dauer des Festivals spinnt der Québecer Künstler Peter Trosztmer im Celibidacheforum vor dem Gasteig ein Netz aus Klebeband, an dem sich Besucher*innen beteiligen können, in dem man klettern und schaukeln, spielen und tanzen kann.

Den Spuren der freien Tanzszene Münchens in Vergangenheit und Gegenwart folgt die Ausstellung „Tanz in München – Archiv in Bewegung“. Eine direkte Verbindung dazu ziehen die „Live Events am Gasteig“ von Mia Lawrence, die Originalchoreografien von zeitgenössischen Münchner Choreograf*innen neu interpretieren und damit historische und gegenwärtige Performancegeschichte gegenüberstellen. Einen Dialog zwischen Theorie und Praxis nimmt das internationale und interdisziplinäre Symposium  „Das Rauschen unter der Choreographie. Überlegungen zu Stil‘“ mit Gästen aus aller Welt auf. In Vorträgen, Lecture Performances und Gesprächsrunden wird untersucht, wie sich „Stil“ im Tanz, auf der Bühne, in Film und Design manifestiert.

Das detaillierte Programm von DANCE 2017 findet sich unter www.dance-muenchen.de
Karten über: www.muenchenticket.de, Tel. 089 54 81 81 81.

Sharon Eyal: OCD Love, © Ron Kedmi



 

Pressekontakt:
Yvonne von Duehren
vdpr PR-Beratung und Kulturkommunikation
vonduehren@dance-muenchen.de
Tel +49 163 55 23 221

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